Kleine Schwester von Barbara Gowdy

Kleine Schwester erschien im Kunstmann Verlag im August 2017.

Das Buch erzählt die Geschichte von Rose. Rose lebt mit ihrer Mutter Fiona zusammen, die an Demenz leidet. Rose hat ihren Vater verloren und sein Kino übernommen.

Obwohl es Sommer ist ziehen ein Gewitter nach dem anderen über die Stadt und Rose verliert bedingt durch diese Gewitter ihr Bewusstsein und landet in einem interessanten Traum. Nach dem ersten mal ist es klar, dass es keine Träume sind, sondern dass sich Rose im Körper einer anderen Frau befindet und das Leben dieser Frau, die gerade in Schwierigkeiten zu stecken scheint, durch und durch lebt.

Rose versucht diese junge Frau ausfindig zu machen und ihr zu helfen. Doch es scheint schwierig zu sein, an die junge Frau heranzukommen. Als die demenzkranke Fiona dann auch noch über ein von Rose verdrängtes Thema, nämlich ihrer verstorbenen Schwester, zu reden beginnt, findet Rose eine Verbindung zwischen ihrer verstorbenen Schwester und der Frau, in der sie steckt.

Rose jagt dem Gewitter hinterher, damit sie ihr Bewusstsein verliert und die Episoden, wie sie es betitelt durchlebt. Sie kommt raus aus dem kleinen Kino und dem Kinoprogramm und begegnet ihren Ängsten und warum diese Ängste enstanden sind, wird am Ende des Buches klar.

Ich fand das Buch sehr interessant und es war sehr gut zu lesen. Die Episoden, die Rose durchlebt hat waren sehr aufregend und noch aufregender war es, darauf zu warten, ob sie endlich mit der Frau in der sie steckte, gegenüber stehen wird. Das war mein erstes Gowdy Buch und ich werde weitere Bücher von ihr lesen.

Ich danke für das Rezensionsexemplar.

 

3 Kommentare

    1. Hallo liebe Corinne,
      das ist doch mal ein sehr schönes Kommentar. Hat mich sehr glücklich gemacht. Und das Buch macht mir bisher auch sehr viel Spaß. Die Rezension folgt dann sehr bald 🙂

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