Der Weg des Bogens von Paulo Coelho

Tsetsuya ist der beste Bogenschütze des Landes in einem abgelegenen Tal in Japan. Als ein ehrgeiziger anderer Bogenschütze ihn aufspürt und sich mit ihm messen will, stellt er sich der Herausforderung. Doch seine Lehren gibt er nicht an ihn weiter, sondern an einen unerfahrenen Jungen in seinem Dorf.

Wie oben beschrieben, beginnt Tsetsuya seine Lehren an den Jungen im Dorf zu geben und danach beginnt ein sehr schönes kleines Buch, mit wunderschönen Zeichnungen mit einzelnen Kapiteln über die Techniken des Bogenschießens.

Während das Buch uns das Bogenschießen näher bringt, gibt es uns eher Weisheiten mit auf den Weg, die wir in unseren Leben anwenden können.

Im allerersten Kapitel, in dem es um die Verbündeten beim Bogenschießen geht, geht es meiner Meinung nach, wie wir Menschen miteinander umgehen. So ist doch der Satz „Die Menschen beurteilen andere immer nach sich selbst – und manchmal ist ihre Meinung von Vorurteilen und Ängsten geprägt“, ein Volltreffer über uns Menschen.

Des weiteren schreibt Coelho sich das Ziel des Bogenschießens als Metapher nehmend folgenden Satz: „An einem Tag, an dem dir die Liebe zum Leben fehlt, wird dein Schuss ungeordnet und unnötig kompliziert sein.“

Ist das nicht wirklich so? Wer kennt sie nicht- die Momente in denen wir nach dem Sinn des Lebens fragen und sie erfragen. Machen wir uns in dieser Zeit, das Leben nicht unnötig schwer?

Ich hätte niemals gedacht, dass ein Thema, nämlich das Bogenschießen, was eigentlich nicht in meinem Interessengebiet liegt, mich so sehr bewegen und zum Nachdenken bringen würde.

Ich danke Diogenes für das Rezensionsexemplar. Ganz sicherlich werde ich ein Exemplar kaufen und an Weihnachten verschenken.

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