Mein Wildgarten | Meir Shalev

Hardcover Leinen
352 Seiten
erschienen am 22. März 2017

978-3-257-06990-7
€ (D) 24.00

Klappentext

Um sein Haus im Norden Israels hat Meir Shalev einen Garten angelegt – mit lauter wilden Blumen, Sträuchern und Bäumen, die er liebevoll hegt und pflegt. Jede Pflanze, die heranwächst, jedes Tier, das ihm im Garten begegnet, löst Gedanken, Erinnerungen, Geschichten über Natur und Kulinarik, Geschichte und Gegenwart, Mensch und Kreatur, Liebe und Literatur aus. Ein Selbstporträt des Künstlers als Gärtner, voller Lebensweisheit und Humor.

Meir Shalev schreibt in seinem Buch „Mein Wildgarten“ von seinem Garten, den er seit Jahren hegt und pflegt. Dieses Buch ist in keinem Sinne ein Sachbuch über das Gärtnern, sondern eher ein Buch, in dem Notizen, Geschichten, Rezepte vorzufinden sind.
Meir Shalev benutzt eine humorvolle Sprache. Er erklärt hebräische Wörter und gibt bestimmte Stellen in der Bibel an und macht somit klar, warum zum Beispiel die Meerzwiebel wichtig ist und warum er sie deshalb sehr gerne in seinem Garten hat.
In einem Kapitel beschreibt er sogar die Werkzeuge, die er nutzt.

In der Geschichte Die Blindmaus kommt sein Humor wieder zum Vorschein. Er beschreibt, dass es drei Methoden gibt, um die Blindmaus in einem Garten zu bekämpfen und erklärt, warum er der Meinung ist, dass die dritte Methode von Juden nicht angewendet werden sollte.

[…] Man steckt den Schlauch eines Luftkissen-Wagenhebers auf den Auspuff des Autos, führt das andere Ende in den Blindmausbau ein und startet den Motor. >>Klingt schrecklich<<, sagte ich zu dem Freund der mir die Methode empfahl. >>Keine Sorge, sie sterben nicht daran<<, erwiderte er. […] Er versicherte mir, in seinem Garten habe das hervorragend geklappt. Zugegeben – es klang überzeugend, sogar verlockend, trotzdem entschied ich, dass es Dinge gibt, die Juden nicht tun sollten.

Dieses Buch ist kein Roman, den man an einem Stück lesen sollte. Deshalb habe ich jeden Abend bevor ich zu Bett gegangen bin ein paar Geschichten aus diesem schönen Buch gelesen.

Das Buch ist mit schönen Zeichnungen von Shalevs Schwester ausgestattet.

Danke an den Diogenes Verlag für das Rezensionsexemplar.

  • so many books, so little time.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.