Der Weg zu Dir – Defne Seidel

Die Türkin Emily kommt ursprünglich aus Bremen. Sie ist dort geboren und aufgewachsen. Als sie mit 17 Jahren bemerkt dass sie schwanger ist, ist ihr damaliger Freund Burak auf dem Weg mit seiner Familie nach München zu ziehen. Somit entscheidet sich Emily dafür, Burak nichts von dem Baby zu sagen und entscheidet sich dazu, Bremen zu verlassen. Sie zieht nach Berlin, wo auch ihr Onkel Ali mütterlicherseits wohnt. Er hat ein Café in dem die Emily arbeitet und ihre mittlerweile 4 jährige Tochter Peri aufzieht. Für sie ist Burak, Bremen, ihre Familie in Bremen und die Liebe einfach Geschichte. Sie ist nur darauf fokussiert, dass Peri glücklich ist und keine Vaterrolle in ihrem Leben vermisst.
Als Marc, der für das Studium in Heidelberg war wieder nach Berlin zurückkehrt und Emily’s Nachbar wird und sich sehr gut mit Peri versteht, beginnt für Emily ein Kampf zwischen ihrem Verstand und ihrem Herzen.
Defne Seidel vereint in ihrem Buch „Der Weg zu Dir“ die deutsche und die türkische Kultur. Auch lernt man viel über das Alevitentum, da Emily mütterlicherseits alevitischem Glauben angehört. Mit Marcs Mutter liest man über die Wichtigkeit der schönen Weihnachtszeit. Ich bedanke mich bei Shaker Media für das Rezensionsexemplar und meiner Freundin Defne danke ich für dieses schöne Buch. Ich kann es garnicht erwarten, etwas neues von ihr zu lesen. 

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